Kryon und der elektrische Stuhl

Dies ist durchaus eine der Geschichten, die auch in einem der beiden Bücher über die Meistergeschichten hätte stehen können, aber ich bin überzeugt davon, dass sie von mindest ebenso vielen Menschen gelesen wird…

Ich steckte inmitten der extremsten Phase meiner Schmerzen und war an einem Sonntag im Frühjahr 2005 Zuhause. Größere Unternehmungen waren durch die anhaltenden Schmerzen nicht möglich und so verbrachte ich den Vormittag eben zu Haus.
Wie an vielen dieser Tage, versuchte ich so gut es ging mit meinen Schmerzen im Darmausgang klarzukommen, aber wie an fast allen anderen Tagen auch hatte das keinen Erfolg. Ich musste mich hinlegen und versuchte ein wenig Schlaf zu bekommen, der in der Nacht zuvor ausgeblieben war. So richtig wollte es mir aber nicht gelingen und nach einiger Zeit stand ich wieder auf und war mit meinen Schmerzen allein.
Nach und nach wurde ich wegen des Zustandes, in dem ich mich schon seit etlichen Monaten befand und ihn einfach nicht loswerden konnte, immer wütender. Aber was konnte ich schon tun? Ich entschloss mich schließlich, den Staubsauger zu holen und fing an, an diesem Sonntagvormittag Staub zu saugen. Meine Frau wunderte sich darüber, aber schließlich… wenn der Mann schon mal staubsaugt…

Wütend schrubbte ich den Staubsauger vor mich her und schimpfte, was das Zeug hielt. Glücklicherweise war der Staubsauger zu der Zeit noch deutlich lauter als heutzutage, so dass meine Frau nur am Rande etwas davon mitbekam. Nach vielleicht einer halben Stunde, die immer wieder durch kurze Pausen unterbrochen wurde, in denen ich Luft holen musste, beendete ich das Gesauge. Wütend war ich aber immer noch.

Ich musste mich vor Schmerzen auf einen Stuhl setzen. Da saß ich nun und wetterte innerlich vor mich hin. Mir fiel Kryon (gemeint ist die Engelgruppe Kryon, zu der es zahlreiche Channelings gibt) wieder ein, der einmal gesagt hatte, ich solle mich als einen Leuchtturm verstehen. Haha! Ein Leuchtturm, der mit ständigen Schmerzen herumlaufen muss! Ich fing an, über diese Aussage zu lästern und mich zu beschweren, dass mir das nun alles auch nicht weiterhelfen würde.
Nach einigen Minuten des Meckerns über mich selbst bemerkte ich auf einmal, dass an beiden Händen gleichzeitig jeweils in den kleinen Fingern von der Fingerkuppe ausgehend eine Art Vibration ausging. Diese Vibration war so intensiv, dass ich etwas von meinen Schmerzen abgelenkt wurde. Nach und nach dehnte sich diese Vibration jeweils in den ganzen Finger aus, und wurde zudem auch noch stärker. Es fühlte sich an, als hätte ich so etwas wie eine elektrische Leitung an meinen Fingern angeschlossen, und nun würde jemand den Strom aufdrehen.
An beiden kleinen Fingern waren die elektrischen Vibrationen nun sehr deutlich präsent und nun begannen auch noch die Ringfinger damit. Wieder ausgehend von den Fingerkuppen schlich sich diese Vibration immer weiter in die Finger hinein, bis auch diese schließlich vollständig vibrierten. Ich begann mich über diesen Zustand sehr zu wundern, denn dies war erst der Anfang. Die weiteren Finger folgten, Mittelfinger, Zeigefinge, Daumen, schließlich die ganzen Handflächen.
Ich vergaß nun meine Schmerzen im Darm. Die ganze Situation begann so dermaßen interessant zu werden, und dass, obwohl meine Hände vollständig unter Strom standen und es sich eben auch genauso anfühlte. Es fühlte sich genauso an wie die 50Hz Schwingung des Stroms aus der Steckdose. Aber es war noch lange nicht zuende! Weiter und weiter gelangte dieses Virbrieren, zunächst durch meine Arme, schließlich fingen auch meine Zehen damit an. Was war hier los?
Auch von dort aus gelangte das Virbrieren schließlich in die Knöchel, die Beine hoch zum ganzen Körper. Nach etwa einer halben Stunde (ich konnte das sehen, denn ich saß gegenüber der Wohnzimmeruhr) war mein ganzer Körper vollständig in diesem merkwürdigen Zustand angekommen. Ich vibrierte und schüttelte mich, so als hätte ich tatsächlich in die Steckdose gepackt, aber dem war nicht so. Ich saß einfach nur im Wohnzimmer auf einem Stuhl.

Die Intensität nahm weiter zu und ich fing an, nach Luft zu schnappen. Mir war klar, dass dies eine neue Art Einweihung oder etwas ähnliches sein musste, aber die Art und Weise, wie das bei mir ankam, war doch in der Situation sehr beängstigend. Als ich merkte, dass ich an meiner Grenze angekommen war und diese Vibrationen aber noch stärker werden wollten, sagte ich zu Kryon, dem ich die ganze Sache zuschrieb: „Mehr Intensität kann ich nicht verkraften! Auch wenn es dafür länger dauern sollte, aber bitte nicht noch intensiver!“
Der Wunsch wurde mir erfüllt, aber es hörte noch lange nicht auf. In der Zwischenzeit war meine Frau hereingekommen und sah meinen Zustand. Erklären konnte ich ihr die Situation nicht, da ich nicht in der Lage war zu sprechen, aber per Handzeichen machte ich ihr klar, dass etwas Energtisches vor sich ging und sie sich keine Sorgen machen sollte. Sie hatte schon nachgefragt, ob sie nicht lieber einen Notarzt holen sollte. Aber was hätte der schon tun können? Weitere 20 Minuten saß ich in diesem extremen Zustand auf dem Stuhl. Die ganze Situation fühlte sich in der Tat so an, als säße ich auf einem elektrischen Stuhl.

Danach nahm diese Vibration ab und war schließlich nach weiteren 5 Minuten verschwunden. Wow! Was für eine Erfahrung. Ich fragte schließlich bei Kryon nach und erhielt die Antwort, dass ich in dieser einen Stunde eine ganze Stufe des sogenannten „Lichtkörperprozesses“ durchgemacht hatte. Da ich das Buch dazu bereits gelesen hatte, war ich dann beruhigt.

… eine meiner Erlebnisse. Wie sich die Sache mit dem Schmerz aufgelöst hat, war eine lange Gechichte, aber die ist im Buch zu finden.

Herzliche Grüße
Thomas Nathaniel Bock


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