Das platinfarbene Gitternetz

Eine interessante und irgendwie auch lustige Geschichte ergab sich etwa im Jahr 2004.
Zu der damaligen Zeit ging meine Tochter in die Mittelstufe eines Gymnasiums, und war, da mitten in der Pupertät, mehr schlecht als recht an Schule interessiert. Eines Tages wollte sie ein Gespräch zum Thema Schule führen, was ich zugegebenermaßen recht ungewöhnlich fand. Normalerweise wollen Kinder in dem Alter eher über gar nichts mehr reden, jedenfalls nicht mit den Eltern. Nun ja, sie wollte über dieses Thema reden. Sie wusste von meiner Arbeit (ich hatte mich ja mit den spirituellen Methoden und neuen Zugängen selbstständig gemacht) und meinte, dass ich ihr vielleicht etwas helfen könnte.
Gesagt, getan. Wir unterhielten uns über ihre schulischen Themen. Schnell stellte sich heraus, dass sie mit ihrer eigenen Leistung unzufrieden war und bemerkte auch, dass der Klassenverband insgesamt sehr unruhig und eher wenig an Bildung interessiert war. In ihrer Klasse ging es fast immer turbulent zu und die Lehrer hatten ziemliche Schweirigkeiten, sich durchzusetzen und den Kindern etwas beizubringen. Es war etwa um die Zeit des Halbjahreszeugnisses herum. Was konnte man da schon tun?

Ich spürte in mich hinein und bekam die Antwort, sie (meine Tochter) sollte das „platinfarbene Gitter“ benutzen. Ich erinnerte mich daran, denn ich selbst hatte es einmal Jahre zuvor recht erfolgreich ausprobiert, als ich Probleme mit einem Arbeitskollegen hatte.
Folgendes sollte sie also tun:
„Rufe bitte die Erzengel Michael, Metatron und Melchizedek zu dir und bitte sie, in der Tür zu deinem Klassenraum ein sogenanntes „platinfarbenes Gitter“ zu errichten“.
Ein solches energetisches Gitter sorgt dafür, dass die Absichten und mentalen Strukturen aller Menschen, die dann durch diese Tür gehen, nach und nach geklärt werden. Es war also zu erwarten, dass sich im Laufe einiger Zeit mehr Ruhe einstellen würde. Meine Tochter (die selbst aufgestiegene Meisterin ist, das aber damals nicht wusste) fand das wirklich interessant und versprach, es auszuprobieren…
Zunächst war das alles kein Thema mehr, aber einige Wochen später kam es wieder zur Sprache. Ich fragte nach, ob sie es ausprobiert hätte und damit war ihr Interesse daran noch einmal geweckt. Hellauf begeistert erzählte sie mir, was sie gleich am nächsten Tag ausprobiert hatte. Wie ich bereits erwähnte, fand sie das Errichten eines platinfarbenen Gitters äußerst interessant und legte damit am nächsten Tag sofort los. Und da das Errichten eines einzelnen Gitters für eine Pupertierende ja sowieso langweilig ist, beauftragte sie ein solches Gitter gleich für ihr Klassenzimmer, für alle Türen in ihrer Wohnung (sie wohnte bei ihrer Mutter) und gleich noch für alle Türen des Hauses mit dazu. (Anmerkung.: Ihr Zuhause war in einem Mehrfamilienhaus mit 28 Mietparteien)
Dann brach die Hölle los. Über eine Woche hinweg war im ganzen Haus und in ihrem Klassenzimmer nur noch Unruhe, Geschrei, Drama, Trennungen und vieles mehr. Ausgelöst von den Energien, denen ja niemand wirklich entkommen konnte. Danach beruhigte sich wieder alles und es trat offensichtlich eine Harmonie ein, die niemand zuvor für möglich gehalten hatte. Der Klassenverband wurde ruhiger und arbeitetete besser zusammen. Die Nachbarschaft beruhigte sich ebenfalls, und fand zu eine neuen Gemeinschaft zusammen, die es zuvor überhaupt nicht gegeben hatte.

Ein voller Erfolg und meine Tochter konnte sich kaum einkriegen vor Lachen über bestimmte Situationen, die aufgetreten waren, von der aber nur sie den Hintergrund kannte…

Als das Schuljahr zuende war, fragte ich nocheinmal nach. Es war fast ein halbes Jahr vergangen. Sie erzählte mir, dass sich der Notendurchschnitt der gesamten Klasse seit dem Halbjahreszeugnis um eine volle Note verbessert hatte, und jetzt alle an Bildung und Zusammenarbeit interessiert wären. Sie wunderte sich immer noch darüber und mir kam ein breites Grinsen ins Gesicht 🙂

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