Poseidon und die Heilung der Höhenangst

Diese Geschichte ereignete sich während des ersten Aufstiegs-Seminars 2007 auf Teneriffa.

Das Seminar selbst fand in einer wunderschön gestalteten Anlage statt, die allerdings direkt am Rande eines etwa 300m senkrecht abfallenden Abhangs lag. Am Rand dieses Abhangs war eine Mauer gezogen worden, vielleicht etwas über 1 Meter hoch, so dass niemand hinunterfallen konnte, aber trotzdem einen fantastischen Ausblick auf das Meer und über die Nordseite der Insel hatte.
Nun war eine der Teilnehmerinnen gleich nach ihrer Ankunft zu mir gekommen und hatte erklärt, dass sie Schwierigkeiten hätte, wegen der Höhe und dem unmittelbaren Rand an der Klippe. Ich konnte ihr darauf schon die Antwort geben, das sich im Laufe des Seminars möglicherweise diesbezüglich etwas verändern würde.
2 Tage später startete unser Seminar mit einer ganzen Reihe an Channelings und der Beantwortung einer Reihe von Fragen. Nach und nach stellte sich dann heraus, dass jeder halbe Tag (Vormittags / Nachmittags) einem “Thema” zugeordnet war, und zwar den Elementen… Alle Elemente kamen an die Reihe,so: Erde, Wasser, Luft, Feuer.
Innerhalb der Seminartage 2 & 3 wurden also jeweils eines dieser Themen angesprochen und alte Energien, sowie Karma und alte Glaubenssätze gelöst. Am 4. Tag, der ursprünglich als Tag zum relaxen und verarbeiten der Energien vorgesehen war, kamen aber weitere Channelings mit dem “fünften Element”, der Liebe!
Das war auch für mich überraschend gekommen – umso mehr für die Seminarteilnnehmer. An den Tagen 5-7 kamen abermals die Elemente an die Reihe, nun aber mit gänzlich anderen Energien und wir wurden teilweise aufgefordert, in Handlungen zu gehen, um etwas zu verändern.
Als dann wieder das Element Wasser an der Reihe war, kam der Impuls, den einzigen Weg, den es unweit unserer Anlage in Richtung Meer gab, zu nutzen, um uns unmittelbar am Wasser einzufinden. Ich kann mich daran erinnern, dass ich selbst mit Sandalen diesen teilweise ziemlich steilen Pfad (jedenfalls für ungeübte Menschen) hinunter stakste, aber ich trotz der erhöhten Schwierigkeiten keinerlei Probleme hatte. Auch die Teilnehmer kamen gut durch.

Unten am Wasser angekommen, fanden wir ein verlassenes kleines Dorf vor, bestehend aus vielleicht 20 Häusern, direkt am Meer gelegen, aber vielleicht 10 Meter oberhalb. Selbst die Teilnehmerin mit der Höhenangst hatte es gewagt, den steilen Web nach unten zu gehen, aber sie bemerkte dazu, dass sie ja hier festen Boden unter den Füssen hätte und es würde schon gehen. Am Meer wurde das allerdings anders…

Ich fand einen kleinen Pfad, der direkt am Meer, in etwa 10 – 5 Meter über dem Wasser entlang führte zu einer kleinen Höhle. Das war der richtige Platz für das nächste Channeling! Der Weg dorthin war schmal und führte direkt über dem Wasser entlang. Alle Teilnehmer fanden den Weg und die Aussicht über dem tosenden Wasser fantatisch und faszinierend, nur die besagte Teilnehmerin nicht. Hier, an dieser Stelle schlug ihre Höhenangst voll zu. Sie rief mich zu sich und wir gingen zusammen, Schritt für Schritt an der rückwärtigen Felswand entlang. Dort, und an meiner Hand konnte sie sich festhalten. Schließlich schafften wir es beide bis zur Höhle.

Nach einer kurzen Pause begann das Channeling. Es meldete sich, auch zu meiner Überraschung – Poseidon – mit einer extrem tiefen Stimme, die aber bestens geeignet war, das Tosen des Wassers an dieser Stelle zu übertönen. Die Teilnehmerin mit der Höhenangst hatte schon zu Beginn des Channelings angedeutet, dass sie nun lieber wieder gesicherten Boden unter den Füssen hätte, aber Poseidon ließ sich nicht beirren. Als das Channeling beendet war, auf das wir uns alle sehr konzentrieren mussten, trat etwas Ruhe ein – zumindest bei den übrigen Teilnehmern.

Dann, zu unser aller Überraschung, bemerkte die Teilnehmerin mit der Höhenangst auf einmal, dass sie von Poseidon aufgefordert worden sei, die schmalste Stelle des Weges, der über das Wasser führte aufzusuchen, und bat mich, mitzukommen. Langsam, an der Felswand oberhalb des Weges entlangtastend, begab sie sich mit mir zusammen an die schmalste Stelle und wartete ab, sichtlich von mitteler Panik betroffen.
Auf einmal begann sie selbst Poseidon zu channeln, löste sich von der Wand und stellte sich frei stehend direkt an die Kante des an dieser Stelle vielleicht 60 cm schmalen Weges – fast 10 Meter über dem tosenden Wasser. Wow. Aber dann war auch wirklich gut. Von dort ging sie recht sicher und allein zurück in das kleine Dorf und wir anderen folgten ihr. Sie beschloss, die Strasse, die von diesem Dorf zurück in die Nähe der Seminaranlage führte, zurückzugehen – allein – da sie das Erlebte erst einmal für sich selbst verarbeiten wollte. Die anderen blieben einstweilen in diesem Dorf und genossen die Aussicht bzw. die Möglichkeit, wenigstens mit den Füssen ins Meer zu gehen.

Als wir etwa 1,5 Stunden später wieder in der Anlage ankamen, war die Teilnehmerin schon dort und wartete auf mich. Sie meinte, sie müsse mir unbedingt etwas zeigen und ich folgte ihr, bis sie direkt an der Mauer am Abhang stand. Ich musste schmunzeln, hatte sich doch etwas eingestellt, was ich ihr zu Beginn ihres Aufenthaltes bereits andeuten konnte. Sie hatte keine – wirklich überhaupt keine Höhenangst mehr und freute sich wie ein kleines Kind darüber. Und ich auch.


Hinweis: Dieses Aufstiegs-Seminar ist auf der Lichtkrone-Seite als Online-Workshop erhältlich. Es enthält alle relevanten Channelings, Energien und Informationen, um dir zu helfen, dich aus dem Massenbewusstsein zu befreien und ein Leben in echter Freiheit zu führen. Es hat eine Gesamtlänge von über 12 Stunden Audioaufzeichnung.

Schreibe einen Kommentar